Die zur schulmedizinischen Akzeptanz nötige Doppelblindstudie fehlt!

Peripheral Neuropathy Awareness Week 2026 - Eine Woche voller Aufklaerung ueber Polyneuropathie

Peripheral Neuropathy Awareness Week: Eine unsichtbare Volkskrankheit wird sichtbar

Vom 3. bis 9. Mai 2026 findet weltweit die Peripheral Neuropathy Awareness Week statt. Was Polyneuropathie ist, warum sie oft uebersehen wird – und welche Optionen Betroffene zu Hause haben.

Lesedauer ca. 1 min

Es gibt Beschwerden, die man auf den ersten Blick sieht – und es gibt jene, die niemand bemerkt. Brennende Füße in der Nacht. Kribbeln, das einfach nicht weichen will. Schritte, die unsicher werden. Wenn Sie das kennen, sind Sie nicht allein. Vom 3. bis 9. Mai 2026 findet weltweit die Peripheral Neuropathy Awareness Week statt – eine Woche, die genau diesen oft übersehenen Beschwerden Aufmerksamkeit schenkt.

Eine Woche, die Millionen sichtbar macht

Schätzungen zufolge leben weltweit rund 190 Millionen Menschen mit einer peripheren Neuropathie (Foundation for Peripheral Neuropathy). Allein in Deutschland sind nach Angaben des Springer-Medizin-Fachportals etwa vier bis fünf Millionen Menschen von einer Polyneuropathie betroffen (Springer Medizin, 2024).

Trotz dieser hohen Zahl bleibt die Erkrankung im Alltag erstaunlich leise. Sie zeigt sich nicht als Wunde, nicht als Ausschlag, nicht als auffälliges Hinken. Sie zeigt sich in dem, was Betroffene am Abend nicht mehr tun können – im Spaziergang, der zu beschwerlich wird. Im Schuh, der zwickt, ohne dass jemand sieht warum. Im Schlaf, der nicht kommt.

Genau hier setzt die Awareness Week an: Sie macht sichtbar, was sonst übersehen wird.

Initiiert wurde die Aktionswoche im Jahr 2002 von der Foundation for Peripheral Neuropathy (FPN), einer gemeinnützigen US-Organisation, die sich für Aufklärung, Forschung und bessere Behandlungsmöglichkeiten einsetzt. Seither findet die Peripheral Neuropathy Awareness Week jedes Jahr in der ersten vollen Maiwoche statt – 2026 also vom 3. bis 9. Mai (Foundation for Peripheral Neuropathy, 2026).

Die Ziele der Woche sind klar:

  • Aufklären über Häufigkeit, Symptome und Ursachen
  • Sichtbar machen, was viele Betroffene allein durchstehen
  • Forschungsförderung anstoßen, da die Mittel im Verhältnis zur Krankheitslast bislang gering ausfallen
  • Vernetzung zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten stärken

Übrigens – In den USA ist Lila die offizielle Farbe der Awareness Week. Wahrzeichen, Brücken und öffentliche Gebäude werden während der Aktionswoche violett angestrahlt – die Initiative nennt sich „Color the Country Purple“. In Deutschland ist diese Farbsymbolik bislang weniger bekannt, das Anliegen ist aber dasselbe: Eine unsichtbare Erkrankung sichtbar machen.

Periphere Neuropathie, Polyneuropathie, Neuropathie – wo ist der Unterschied?

Drei Begriffe, die im Alltag oft synonym verwendet werden – obwohl sie medizinisch nicht ganz dasselbe bedeuten. Wer das einmal sortiert hat, versteht ärztliche Befunde leichter. Kurz erklärt – Begriffe verstehen:

  • Neuropathie: Oberbegriff für jede Erkrankung von Nerven – egal wo im Körper.
  • Periphere Neuropathie: Schädigung von Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Betroffen sind also vor allem Hände, Füße, Beine.
  • Polyneuropathie: Eine spezielle Form der peripheren Neuropathie, bei der mehrere Nerven gleichzeitig geschädigt sind. Ist nur ein einzelner Nerv betroffen, spricht die Medizin von einer Mononeuropathie.

Die häufigsten Auslöser in Deutschland sind die diabetische und die alkoholtoxische Polyneuropathie. Hinzu kommt eine wachsende Gruppe von Menschen mit chemotherapie-induzierter Polyneuropathie (CIPN), bei der die Nervenschädigung als Nebenwirkung einer Krebsbehandlung auftritt. Mehr Informationen zu Begriffen wie diesen finden Sie in unserem Glossar Polyneuropathie.

Warum die Krankheit so oft übersehen wird

Polyneuropathie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine unsichtbare Erkrankung. Sie führt selten zu sichtbaren Veränderungen, sie passt nicht in fünf Minuten Sprechstundenzeit, und sie wird häufig erst spät erkannt.

Hinzu kommen Hürden, die Betroffene oft schweigen lassen:

  • Lange Diagnosewege, weil die Symptome diffus erscheinen und viele Ursachen ausgeschlossen werden müssen
  • Resignation nach Jahren wechselnder Therapien, die nicht den erhofften Effekt brachten
  • Scham, weil Schmerzen schwer zu beschreiben sind und Außenstehende sie nicht nachvollziehen können
  • Geringe öffentliche Sichtbarkeit im Vergleich zu anderen Volkskrankheiten

Wichtig zu wissen: Eine internationale Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass weniger als ein Drittel der untersuchten Ärztinnen und Ärzte erste Anzeichen einer peripheren Neuropathie sicher erkennt – Schätzungen zufolge bleiben rund 80 % der Betroffenen undiagnostiziert (World Health Expo Insights, 2024).

Aeltere Frau sitzt nachdenklich mit Buch im Wohnzimmer - Symbolbild fuer unsichtbare Beschwerden bei Polyneuropathie

Was Betroffene jetzt tun können

Eine Aktionswoche allein heilt keine Beschwerden. Aber sie ist ein guter Anlass, einen Schritt zu gehen, den man vielleicht schon länger aufgeschoben hat. Vier Impulse:

  • Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – auch dann, wenn Sie das Thema bisher schon einmal angesprochen haben. Eine zweite Meinung kann Türen öffnen.
  • Tauschen Sie sich aus – etwa in Selbsthilfegruppen, Online-Foren oder Patientenorganisationen wie dem Deutschen Diabetiker Bund e. V., dessen Förderer wir sind.
  • Lernen Sie Ihren Körper kennen – führen Sie für ein paar Wochen ein einfaches Symptom-Tagebuch. Was hilft, was verstärkt die Beschwerden?
  • Informieren Sie sich über Therapieoptionen – jenseits der reinen Medikation. Es gibt mehr Wege, als viele glauben.

HiToP® PNP – eine alternative Option für zu Hause

Eine dieser Optionen ist HiToP® PNP, die alternative, nicht schulmedizinische Therapieform bei Polyneuropathie. Das Heimtherapiegerät der gbo Medizintechnik AG arbeitet mit der sogenannten Hochtontherapie, also mit mittelfrequenten Strömen im Bereich von 4.000 bis 32.000 Hz. Anders als klassische TENS-Geräte, die nur oberflächlich reizen, soll die Hochtontherapie tiefere Muskel- und Nervenschichten erreichen und dort den Stoffwechsel und die Durchblutung anregen.

Die Idee dahinter: Sie erhalten die Chance, durch diese alternative nicht schulmedizinische Therapieform Schmerzen zu lindern, besser zu schlafen und ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen – im eigenen Wohnzimmer, im eigenen Tempo, ohne Klinikbesuche.

Untersucht wurde HiToP® PNP unter anderem in klinischen Studien an den Universitätskliniken Heidelberg und Düsseldorf sowie an weiteren Standorten. In einer Untersuchung am Universitätsklinikum Heidelberg unter der Leitung von Prof. Dr. med. Peter P. Nawroth zeigten 73 % der 100 Patientinnen und Patienten eine signifikante Verbesserung ihrer Symptome – einschließlich Schlafstörungen. In einer Anwendungsbeobachtung des WDGZ aus dem Jahr 2007 wurden bis zu 88 % positive Ergebnisse dokumentiert.

Gut zu wissen – PZN-Eintrag: Das HiToP® PNP ist als zugelassenes Medizinprodukt nun auch mit einer PZN (Pharmazentralnummer) registriert. Dies unterstreicht zusätzlich die geprüfte Qualität und Seriosität unseres Produkts im medizinischen Umfeld.

Den eigenen Körper kennenlernen – mit dem Mietmodell

Gerade wenn man schon vieles ausprobiert hat, ist Skepsis völlig normal. Deshalb setzt gbo Medizintechnik bei HiToP® PNP bewusst auf Miete statt Sofortkauf.

  • 3 Monate testen: Sie mieten HiToP® PNP und probieren die Heimtherapie in Ihrem Alltag aus.
  • Miete wird angerechnet: Wenn Sie sich danach für das Gerät entscheiden, wird ein Großteil der gezahlten Miete auf den Kaufpreis angerechnet.
  • Persönliche Betreuung: Ein Team aus Medizinprodukteberaterinnen und -beratern begleitet Sie bei Einweisung, Anwendung und Fragen.

So können Sie in Ruhe herausfinden, ob die Hochton-Heimtherapie zu Ihnen, Ihrem Körper und Ihrem Alltag passt.

Häufige Fragen zur Heimtherapie

Verfasst von: Christian Albrecht – staatlich geprüfter Physikalisch-technischer Assistent (PhyTA), B.A. Retail & Distribution, Medizinprodukteberater nach § 31 MPDG, gbo Medizintechnik AG.

Fachlich geprüft von: Linda Wecht – Abteilungsleiterin Kundenbetreuung HiToP® PNP, gbo Medizintechnik AG. Wir recherchieren auf Basis aktueller, peer-reviewter Studien und unabhängiger Fachpublikationen.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. Foundation for Peripheral Neuropathy (2026): Spread Peripheral Neuropathy Awareness. foundationforpn.org/spread-peripheral-neuropathy-awareness
  2. Brunkhorst, R. – Springer Medizin Podcast (2024): Polyneuropathie ist nicht gleich Polyneuropathie. springermedizin.de
  3. Cleveland Clinic (2022): Peripheral Neuropathy: What It Is, Symptoms & Treatment. my.clevelandclinic.org
  4. Mayo Clinic (2023): Peripheral Neuropathy – Symptoms and Causes. mayoclinic.org
  5. Foundation for Peripheral Neuropathy (2022): The Global Burden of Polyneuropathy. foundationforpn.org
  6. DocCheck Flexikon: Neuropathie / Polyneuropathie. flexikon.doccheck.com
  7. World Health Expo Insights (2024): Prevalence of peripheral neuropathy garners regional attention. worldhealthexpo.com
  8. Universitätsklinikum Heidelberg (Studie 2006), Studienleitung Prof. Dr. med. Peter P. Nawroth: Klinische Untersuchung zur Hochtontherapie bei diabetischer Polyneuropathie. Studienübersicht der gbo Medizintechnik AG.

Für wen ist HiToP® PNP geeignet?

HiToP® PNP richtet sich an Menschen, die unter Symptomen peripherer Nervenschädigungen leiden und eine moderne, alternative, nicht schulmedizinische Therapie bequem zuhause anwenden möchten.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden auf eine Neuropathie hinweisen könnten, hilft Ihnen unser kurzer Selbstcheck bei einer ersten Einschätzung.

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